05.08.2011 Beo Bike Week Gurnigelbad
Auf zum Teil abenteuerlichen, nur Ortskundigen bekannten Schleichwegen gelangten wir zur vereinbarten Zeit zum Gurnigelbad und harrten der Dinge, die da kommen mögen. Und das Ausharren dauerte lange, denn unser für 17.30 Uhr angesagte Soundcheck fand erst um 19.15 Uhr statt... Nun gut, die trotz vorher eingereichten technischen Informationen über unsere (einfachen) Anforderungen aufgetauchten Fragen waren relativ rasch gelöst, der vom Mischer der Blues Affair geleitete Soundcheck kurz und schmerzlos. Noch schnell einen, zwei Songs anspielen und wir waren am Start. Für ein kurzes Nachtessen reichte es noch, bevor wir für unseren Auftritt parat sein mussten.
Das Wetter war zwar nicht bombastisch, aber doch so gut, dass die mehrheitlich mit ihren Bikes angereisten Besucher noch draussen bei den Ständen verweilten. Wir hatten also die Aufgabe, die Leute mit unserem Eröffnungsauftritt ins (kostenpflichtige) Festzelt zu locken, was uns nach den ersten paar Songs nicht schlecht gelang. Sowieso, eine beschwingende Spielfreude - es war der erste Auftritt mit n-du an den Drums - löste das Lampenfieber rasch ab und wir legten eine ziemlich solide Darbietung hin. Die eine oder andere spontane, kreative Änderung in Songs meisterten wir souverän und ohne dass es jemand merkte ;-). Mit "Born to be wild" und "That's it I quit" als Zugaben beendeten wir unseren Auftritt nach einer guten und unglaublich schnell vorbeigeflogenen Stunde. Unser Zeugs war anschliessend rasch von der Bühne, der Platz frei für die nach uns spielenden Blues Affair. Wir waren geschafft und zufrieden...
Einen Wermutstropfen gab es trotzdem noch zu verzeichnen: Die meisten unserer Anhänger im Publikum fanden den Sound während unserem Konzert nicht gerade optimal, um es mal so auszudrücken. Sehr schade natürlich, trotzdem wollten wir unser gutes Feeling nach diesem Auftritt nicht schmälern lassen, zumal wir wissen, welche verschiedenen Faktoren für einen tollen Sound zusammenspielen und passen müssen.
Ausharren zu Beginn, nun (natürlich freiwilliges) Ausharren zum Ende: Wir blieben noch lange auf dem Festgelände, bevor wir bei Nacht und Nebel (!) nach Hause fuhren... Herzlichen Dank, liebe Beo Bike Week-Organisatoren, dass wir bei euch spielen durften!

